Corona-Erwerbsersatz

Sämtliche Leistungen, die auf der Grundlage des bis zum 16. September 2020 geltenden Notrechts gewährt wurden, enden automatisch an diesem Tag.

Anspruch ab 17.09.2020

In folgenden Fällen kann bei der Ausgleichskasse ein neuer Antrag gestellt werden:

  • Eltern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist bei einer behördlich angeordneten Schliessung der Betreuungseinrichtung (Schule, Kindergarten oder Sondereinrichtung) oder weil die mit der Fremdbetreuung betraute Person (z.B. Grosseltern, Tagesmütter, etc.) aufgrund einer behördlich oder ärztlich verfügten Quarantäne die Betreuung des Kindes nicht wahrnehmen kann.
  • Behördlich oder ärztlich angeordnete Quarantäne (Anspruch auf Erwerbsersatz nur für Personen, die nicht selbst erkrankt sind). Personen, die nach der Rückkehr aus einer Region, die in der Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgeführt ist, unter Quarantäne gestellt werden, haben keinen Anspruch auf die Zulage; ausser, das Land war zum Zeitpunkt der Abreise noch nicht auf dieser Liste. Wie bisher beträgt der Anspruch im Quarantänefall 10 Taggelder. Link: Liste der Risikogebiete.
  • Selbstständigerwerbende bei Betriebsschliessung  
    Selbstständigerwerbende, deren Tätigkeit auf Anordnung der Behörden eingestellt wird. Dauert die kantonale oder auf Bundesebene beschlossene Betriebsschliessung länger als 30 Tage, so ist die Leistung erneut unter Vorlage der entsprechenden Nachweise zu beantragen. Kein Anspruch besteht für selbstständigerwerbende Personen, die Ihren Betrieb aufgrund eines nicht vorhandenen oder unzureichenden Schutzkonzeptes auf kantonale Anordnung schliessen müssen.
  • Veranstaltungsverbot  
    Bei einem angeordneten Veranstaltungsverbot haben Selbstständigerwerbende, die für diese Veranstaltung eine Leistung erbracht hätten, Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz. Ab 29. Oktober 2020 gilt ein Verbot für Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Merkblatt: "6.13 – Corona Erwerbsersatzentschädigung für Ansprüche ab dem 17. September 2020"

Online-Anmeldung:

Derzeit sind nur Anmeldungen für Erwerbsersatz bei Quarantäne, bei Erwerbsunterbruch infolge Kinderbetreuung und für Selbständige, die von einer behördlichen Betriebsschliessung resp. von einem Veranstaltungsverbot betroffen sind, möglich.

Härtefälle: Die endgültigen Ausführungsbestimmungen des Bundes zur Unterstützung von Selbständigerwerbenden und Arbeitnehmern in arbeitgeberähnlicher Stellung, deren Tätigkeit erheblich eingeschränkt ist, liegen leider immer noch nicht vor. Diese Härtefälle können deshalb derzeit nicht geltend gemacht werden.

Fragen und Antworten: Link BSV

Corona: Auswirkungen auf die Sozialversicherungen im internationalen Kontext: Link BSV

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